SEEZUNGE

Skulpturale Rampe vom Düsternbrooker Gehölz hinunter zur Kiellinie

FRIEDERIKE PFEIFFER

Raumstrategien M.A.

Entlang der topographischen Linien des Düsternbrooker Gehölzes bis hinunter zu Kiellinie (in Höhe der Bellevuebrücke) führt eine skulpturale Rampe. Die Seezunge ermöglicht in einem Teilbereich der Kiellinie den Zugang zum Wasser für alle und erneuert die Verbindung von Natur und Stadtraum.

Die Kiellinie gehört zu den Naherholungsgebieten und damit zu den meist besuchten Orten in Kiel. 

Wie früher die Landschaft senkt sich die Seezunge bis hinunter zum Wasser und legt sich, wie der in der Ostsee beheimate Plattfisch ins Wasser. An der Förde öffnet sich die Seezunge zum Wasser.  Eine Rampe führt ins Wasser und macht das Wasser zugänglich für alle. Seitlich der Rampe entsteht auf unterschiedlichen Ebenen ein System aus miteinander verbundenen Terrassen. Die strickte Trennung von Land und Wasser durch die vorhandene Kaimauer wird aufgebrochen. Plantschen, Wasserspiele und Baden ist für alle ebenso möglich, wie entspannter Aufenthalt auf den terrassierten Plattformen. 

Es entsteht eine neue Landmarke für Kiel.